Seamus Heaney: „Vom Graben“
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00:00:04: James Heaney, vom Graben.
00:00:08: Zwischen Finger und Daumen halte ich die stimmige Feder Sturmklar wie ein Gewehr.
00:00:18: Wenn es unter meinem Fenster sauber und raspelnd klingt als ob ein Spaten im kieseligen Boden dringt ist das mein Vater der Gräbt.
00:00:30: Ich schaue hin bis sein Weheskreuz Zwischen den Blumenbeten tief sich neigt und zwanzig Jahre entfernt wieder auftaucht.
00:00:44: Rhythmisch, sich bückend zwischen Kartoffelfürchen, wo er damals grob.
00:00:52: Der klopige Stiefel schmiegte sich an den Spaten Schaft.
00:00:57: Den nutzte die Innenseite des Knies als sicheren Hebel.
00:01:04: Er entwurzelte hochgewachsenes Kraut versengte Tief das glänzende Blatt, um neue Kartoffeln zu verstreuen.
00:01:15: Wir lasen sie auf und liebten ihre kühle Härte in den Händen.
00:01:22: Herrier!
00:01:24: Der Alte konnte mit dem Spaten umgehen genau wie sein
00:01:28: Alter.".
00:01:31: Mein Großvater stach mehr Torf an einem Tag als irgendein anderer im Tonamur.
00:01:38: Einmal brachte ich ihm eine Flasche Milch Liederlich mit Papier verkorkt, errichtete sich auf und trank sie um sofort wieder drein zu hauen.
00:01:51: Aus der Grasnarbe Stücke zu kerben, zu schneiden und über die Schulter zu hiefen.
00:01:57: Wieder und weder, sich bückend nach dem guten Torf so grube.
00:02:06: Der kalte Duft von Kartoffelhumus das Glucksen-und Klatschen Ein Spatenblatt mit seinen kurzen Schlägen durch lebendige Wurzeln, das mag in meinem Kopf erwachen.
00:02:25: Doch um ein Mann zu werden wie sie waren habe ich keinen Spaten.
00:02:32: Zwischenfinger und Daumen halte ich die stimmige Feder.
00:02:37: Damit werde ich graben.
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