H. C. Artmann: „wo land und leut in eintracht hausen“

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00:00:00: HC Achtmann, wo Land und Leut in Eintracht hausen.

00:00:07: Wo Land und leut'n eintrach.

00:00:09: tausend hält auch der Tiger, Fried und Heim Im Wald der Tönt nur holdes Brausen Kein Gimpel steigt dort auf den Lheim Die Armeis grüßt Den Ammanbieder Der Jäger schießt mit Fleiß vorbei In Stuben singt man Frommelieder Der Haas bewachtes hab ich's Ei.

00:00:34: Die Glitzke wieper weit ins Frende, der Frosch behauptet Frossch das Feld!

00:00:42: Der Mond schwebt käuscht doch ohne Hände.

00:00:45: Ein redlich Wort gilt bares Geld.

00:00:50: Die Morgen sind aus Gold gehäkelt.

00:00:53: Kein Schnupfen hemmt das Riechergan, kein Furz.

00:00:57: wird Sondergrund bemerkelt, kein Fürst welts sich in Größen waren.

00:01:04: Dort kommt das Einhorn wohl ans Gatte, man labt es gern mit Milch und Most ist ihm aus Herzens Tief gefutter.

00:01:15: In Judiglut Dezemberfrost.

00:01:20: Kaffee wird stets zum Speck gebraten.

00:01:23: Mit Strudeln strebt man zu der Braucht.

00:01:27: Und sind die Würste wohl geraten?

00:01:31: verschenkt man alle Sauerkraut.

00:01:34: So leidet keiner, sorg noch Nöte!

00:01:39: Man lebt in Freude und Heiterkeit.

00:01:42: vom Frühstück bis zur Abendrüte ist man zum Benefiz bereits.

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